Datensätze
Fragestellung und Ziel
Welche historischen Daten stehen für Charts und Analysen bereit, und wie verlässlich sind sie? Ein Datensatz macht gespeicherte Ereignisse wiederholt abfragbar.
Umsetzung in Bytefabrik
Daten können bei der Anbindung oder über eine geeignete Pipeline-Senke gespeichert werden. Die Datensatzverwaltung der StreamPipes-Basis bietet Informationen zu Schema, Ereignissen und Datenaufkommen. Aufbewahrungsfunktionen steuern den Umgang mit älteren Daten entsprechend der jeweiligen Konfiguration.
Ein laufender Datenstrom allein erzeugt noch keine verfügbare Historie. Prüfen Sie daher nach der Einrichtung, ob der erwartete Datensatz tatsächlich Ereignisse enthält.
Best Practices
- Dokumentieren Sie Zweck, Herkunft, Zeitfeld, Einheiten und Anlagenbezug.
- Kontrollieren Sie ein bekanntes Ereignis in den gespeicherten Daten.
- Prüfen Sie Aktualität und Datenmenge über einen repräsentativen Zeitraum.
- Stimmen Sie Aufbewahrung auf Analysebedarf und Speicherbedarf ab.
- Halten Sie fest, welche Charts, Notebooks und Insights-Ansichten den Datensatz verwenden.
Was Sie beachten sollten
Rohdaten und verdichtete Ergebnisse dienen unterschiedlichen Zwecken. Eine Aggregation spart Volumen, kann aber Details für spätere Ursachenuntersuchungen verlieren.
Eine Schemaänderung korrigiert nicht automatisch alte Ereignisse. Prüfen Sie Auswirkungen auf Verbraucher und historische Vergleiche. Auch das Löschen oder Verkürzen der Aufbewahrung kann bestehende Auswertungen verändern. Ein Export sollte hinsichtlich Inhalt und späterer Wiederverwendbarkeit geprüft werden, bevor er als Ersatz für vorhandene Daten betrachtet wird.
Der Nutzen einer gepflegten Datensatzstruktur liegt in wiederholbaren Analysen ohne erneute Beschaffung und Aufbereitung derselben Daten.